Eingewöhnung

Unser Weg zur gelungenen Eingewöhnung in Krippe und Kindergarten. Übergänge gestalten!

Die Eingewöhnung ist ein verbindliches Qualiätsmerkmal und findet in unserer Krippengruppe wie folgt statt.

Individuelle Eingewöhnung

  • Die Eingewöhnung dauert in der Regel 2-4 Wochen.
  • Wir versuchen den Bedürfnissen des Kindes gerecht zu werden und den Eltern entgegenzukommen.
  • Erstgespräch ca. eine Woche vor der Eingewöhnung

Eingewöhnung

  • Eine Bezugsperson (Mutter, Vater) verweilt im Gruppenraum als "sicherer Hafen"
  • das Kind erkundet selbst die Umgebung, erste Kontaktversuche durch die päd. Fachkraft
  • Erste Trennung ca. 5 Minuten, in Absprache mit der Bezugsperson und des pädagogischen Personals
  • Trennung erst wenn Mutter / Vater und Kind dazu bereit sind (ebenfalls individuell)
  • Nach erfolgreichen Trennungsversuchen wird die Trennungsdauer stetig verlängert.
  • Sehr wichtig ist das Verabschieden vor der Trennung und das Begrüßen dannach, dies vermittelt Sicherheit und das Verständnis das die Eltern gerade nicht da sind - "Versprechne ans Kind, ich komme wieder!"

Bei Schlüsselsituationen

Wickeln

  • Rollentauschmodell: Zuerst wickelt die Bezugsperson das Kind, die pädagogische Fachkraft ist begleitend dabei.
  • Nach einiger Zeit wickelt die pädagogische Fachkraft das Kind- es findet ein Rollentausch statt.
  • Das Kind erkennt die Zustimmung der Bezugsperson – „Es ist in Ordnung, dass dich eine andere Person (päd. Personal) dich wickelt.”


Mittagessen

  • Wenn eine längere Trennungszeit problemlos machbar ist, wird das Kind zu Mittagessen angemeldet


Schlafen

  • Das Kind meistert den Tagesablauf alleine und gesichert! – Dann erfolgt das Schlafen auf Probe.
  • Die Bezugsperson ist in Telefonbereitschaft.
  • Das Schlafen findet immer ohne die Bezugsperson statt

 

Nachbereitung

Nach einer gelungenen Eingewöhnung findete ein Abschließendes "Eingewöhnungsgespräch" statt, hier können sich Eltern und Pädagogen über die Entwicklung, die Befindlichkeiten und das Eingewöhnen des Kindes unterhalten und austauschen.

In der Eingewöhnung ist Beständigkeit und Regelmäßigkeit sehr wichtig, um dem Kind die neue Situation beziehungsweise den Übergang vom Elternhaus in die Krippengruppe, zu erleichtern. Das Kind begreift durch Wiederholung und erlangt hierbei Sicherheit und Vertrauen.

 

 

Vor der Eingewöhnung

Die Eltern eines neu aufgenommenen Kindes werden im Juni bzw. Juli des jeweiligen Jahres zu einem Informationselternabend eingeladen. Dort erhalten sie alle notwendigen Informationen über den Kindergarten und ihre Gruppe.

Jedes Kind, welches neu in unsere Kindergartengruppen aufgenommen wird, darf ca. 1-2 Monate vor seiner Aufnahme zu einer „Schnupperstunde” in die jeweilige Gruppe kommen. Diese ist in den Gruppenalltag integriert.

Es besteht eine gestaffelte Aufnahme, d. h. die Kinder dürfen ab einem, gemeinsam mit den Eltern festgelegten Termin, in den Kindergarten kommen.

Eingewöhnung

Die gesamte Eingewöhnungszeit wird individuell an jedes einzelne Kind angepasst. Wir empfehlen eine sanfte Eingewöhnung für ca. 1 bis 2 Wochen, an dem die Kinder anfangs nur für 2-3 Stunden in der Gruppe bleiben. Je nach den Bedürfnissen der einzelnen Kinder wird dann weiter entschieden.

Damit der Ablöseprozess vom Elternhaus den Kindern erleichtert wird, dürfen sie gern für die ersten Wochen ein Kuscheltier o. ä. mit in den Kindergarten bringen.

Die Kinder erlangen erst mit der Zeit das Vertrauen neuer Bezugspersonen und nach und nach mehr Sicherheit im Gruppenalltag.

Damit sie nicht durch die plötzlich vermehrten Eindrücke und Anforderungen überfordert werden, ist eine schrittweise Eingewöhnung sehr wichtig. Das heißt, dem Kind ausreichend Zeit bis zur Nutzung von längeren Betreuungszeiten zu lassen beziehungsweise mit der Einnahme des Mittagessens erst nach einer gewissen Zeit zu beginnen. Das erfordert individuelle Absprachen mit den Gruppenerzieherinnen und Bereitschaft der Eltern zur Zusammenarbeit.

Wir achten auf eine bewusste Übernahme der Aufsichtsplicht durch die Begrüßung (per Handschlag) sowie bei der Verabschiedung. Das gibt den Kindern einen rituellen Rahmen für die Zeit im Kindergarten und schafft Sicherheit für die Übergangsituationen.

Nachbereitung

Nach der gelungenen Eingewöhnungszeit findet auf freiwilliger Basis ein Elterngespräch über die Entwicklung des Kindes und die Reflexion des Eingewöhnungsverlaufes statt.

Vor dem Kindergartenstart

Der hausinterne Übergang wird gestaltet, um die Krippenkinder unserer Einrichtung gut in den Kindergarten zu begleiten.

Sechs Wochen vor dem eigentlichen Kindergartenstart, dürfen die Kinder regelmäßig "schnuppern".

Die Kinder werden bei den ersten Terminen von einer pädagogischen Bezugsperson begleitet und sind ein bis zwei Stunden im Kindergartenalltag mit dabei. Nach den ersten Besuchen, dürfen die Kinder alleine die jeweilige Kindergartengruppe besuchen und werden nun vom pädagogischen Personal des Kindergartens begleitet. Dies schafft die Basis für Vertrauen und Zugehörigkeit in der neuen Gruppe. Erster Kontakt zu den Kindergartenkindern wird gesucht und erste Bekanntschaften geknüpft.

Während der gesamten Krippenzeit werden immer wieder Situationen geschaffen, (gemeinsame Feste, gemeinsame Freispielzeit und das gemeinsames Nutzen des teiloffenen Konzeptes) sodass die Krippenkinder die Möglichkeit erhalten, das gesamte pädagogische Personal und die Kinder der Kindervilla kennen zu lernen.

Die pädagogischen Mitarbeiter der Krippe zelebrieren den Abschied eines jeden Kindes und feiern mit der gesamten Gruppe den Übergang in den Kindergarten. Jedes Kind bekommt zum Abschied ein kleines Geschenk, das es an seine Krippenzeit erinnert. Dies schafft ein positives Gefühl, ein Kindergartenkind zu werden bzw. zu sein.

Erster Kindergartentag

In Absprache mit dem Personal der Kindergartengruppe werden die ersten Tage geplant und abgesprochen.

Da sich der Tagesablauf in den Kindergartengruppen jedoch sehr von dem der Krippengruppe unterscheidet, ist auch hier eine schrittweise Eingewöhnung im Sinne der Kinder wünschenswert. Wir bitten  die Eltern daher gerade in der Anfangszeit, ihren Kindern Zeit zu geben und die Kinder gegebenenfalls früher abzuholen.

Nach der "Eingewöhnung" gibt es ein erstes Elterngespräch über die Entwicklung des Kindes in der neuen Gruppe.